Die Aegidienkirche

AegidienkircheAegidienkirche

Die Aegidienkirche, eigentlich nur noch ein Kirchhof, zählt zu Hannovers großen mittelalterlichen Gotteshäusern. Wahrscheinlich stand an diesem Ort schon im 10. Jahrhundert eine kleine Kapelle, die im 12. Jahrhundert durch eine romanische Basilika ersetzt wurde. Deren Westwand ist zum Teil noch erhalten. Im Jahre 1347 wurde mit dem Bau der gotischen Hallenkirche begonnen. Von dieser Kirche ging in Hannover die Reformation aus. Von 1703 bis 1717 wurde der Turm der Kirche umgebaut. Zwischen 1826 und 1829 nahm Georg Laves diverse Veränderungen am Innenraum der Kirche vor.

1943 wurde sie im Bombenhagel bis auf die Außenmauern und den barocken Turmrest zerstört. Die Ruine ist jetzt Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt. Viermal täglich läuten die Glocken. Der hannoversche Bildhauer Professor Kurt Lehmann schuf im Innenraum die Skulptur „Demut“. Die Friedensglocke stammt aus dem Jahr 1985 und ist ein Geschenk der Partnerstadt Hiroshima. Vom erneuerten Turm klingt täglich ein Glockenspiel – um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr, 15.05 Uhr sowie um 18.05 Uhr.

Aegidienkirchhof | 30159 Hannover

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