© Ulli LustWer bestimmt unsere Freiheit?
Wer schreibt die Regeln, nach denen wir leben?
Mit scharfem Blick und anarchischer Energie erzählt Ulli Lust vom Menschsein in all seinen widersprüchlichen Facetten. Ihre Arbeiten sind radikal ehrlich, selbstironisch und zutiefst solidarisch, dabei aber unbequem, berührend und befreiend zugleich.
Die Ausstellung zeigt zentrale Werke aus ihren autobiografischen Comicromanen Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens en Wie ich versuchte ein guter Mensch zu sein. Sie erzählen von Freiheit und Weiblichkeit, aber auch von Tabus und Scham. Ulli Lust stellt sich selbst ins Zentrum, beobachtet statt zu erklären – und hält uns dabei den Spiegel vor.
Mit ihrem mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichneten Comic-Essay Die Frau als Mensch räumt Lust zudem mit hartnäckigen Mythen über Geschlechterrollen in der Frühgeschichte auf. Ergänzt durch Porträts, Reportagen und zeichnerische Beobachtungen entsteht ein vielstimmiges Panorama menschlicher Erfahrungen.
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